Was einem so alles über den Weg laufen kann

Wer sich in Portugal in der Natur aufhält und vielleicht auch draussen übernachtet, hat es neben Kaninchen und Singvögeln auch mit obskureren Geschöpfen zu tun.
Die in Portugal vorkommende Skorpionart, welche beige-farbig und eher klein ist, gilt als nicht besonders giftig.

Der Skolopender
Ebenso der Skolopender, der in Bedrängnis zustechen kann, verfügt nur über ein schwaches Gift.
Problematisch kann es allerdings, bei Stichen beider Spinnentiere, für Allergiker und gesundheitlich vorbelastete Menschen werden. Wenn es zu heftigeren Reaktionen auf diese Stiche kommt, sollte besser ein Arzt aufgesucht werden.
Bei den Giften handelt es sich um thermolabile Eiweiße, welche an der Einstichstelle durch eine (möglichst umgehende) Hitzebehandlung mit Hilfe einer Zigarette oder eines Feuerzeuges abgeschwächt werden können.
Beide Spinnentierarten sind eher in Deckung, also z.B. unter Steinen anzutreffen. Aber durchaus auch in Wohnräumen.
Schlangen gibt es auch in Portugal, wobei es sich hauptsächlich um ungiftige Nattern handelt. Die einzige unter Giftschlangen einzuordnende Art ist die Stülpnasenotter, welche jedoch sehr selten vorkommt.
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Immer wieder Brände in Portugal

Foto: ALSOLAR
Fischen und Lagern, und dabei die frischen Fänge über dem Feuer zu grillen, gehört ja irgendwie untrennbar zusammen.
Da Portugal aber in den letzten Jahren immer wieder von schlimmen Feuersbrünsten heimgesucht wurde, greifen die Behörden rigoros durch, um Brände zu vermeiden und um auf die Gefahr aufmerksam zu machen.

Foto: ALSOLAR
Wer in den heißen Monaten offene Feuer entzündet, z. B. zum Grillen, riskiert nicht nur unkontrollierbare Brände, sondern auch sehr hohe Strafen welche die Urlaubskasse um ein Vielfaches übersteigen! Ein hohes Risiko bergen auch achtlos fortgeworfene Zigaretten und liegengebliebenes Glas.
Wie hoch derzeit die Feuergefahr in Ihrem Urlaubsgebiet ist, erfahren Sie hier
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Häufiger Beifang: Süßwasserkrebse

Beim Ansitzangeln an den Flüssen und Stauseen ist er immer anzutreffen, der Süsswasserkrebs.
Da es sich um den ehemals eingeschleppten Amerikanischen Sumpfkrebs handelt, dieser in Portugal massenhaft vorkommt, nicht geschützt ist und zudem noch schmackhaft ist, ist folgende Verfahrensweise angeraten:
Rezept: Süsswasserkrebse "Rustikal"
Krebse fangen, so etwa 1000 g, 2 Flaschen einfachen trockenen Weißwein in einem passenden Topf zum kochen bringen, Krebse nach und nach in den kochenden(!) Wein geben, ca 8 Minuten auf dem Feuer ziehen lassen. Fertig. Salzen u. pfeffern beim Verspeisen. Dazu passt gut ein Sößchen aus frisch gesammelten Pfifferlingen und/oder Kaiserlingen mit etwas Räucherspeck, Zwiebel und einem Schuß Sahne. Frisches Brot und ein Glas Weißwein (aber neuen, nicht den aus dem Topf!).
Guten Appetit ! |